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… fotografiert

morelli

Ich muss euch da noch jemanden vorstellen. Ein neuer Mitbewohner! Am 1.1.17 zog er von Neuss zu uns. Ein Immigrant sozusagen. Inzwischen hat er sich ganz gut bei uns eingelebt und scheint sich entschlossen zu haben zu bleiben. 🙂

Sein Name ist Morelli. Angeblich benannt nach Joe(y) Morelli ein fiktiver italienischer Ermittler … wenn ich das so richtig verstanden habe.

Nun ja, italienisch könnte gut stimmen … denn schaut mal hier: Continue Reading

Schwabsburg

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beschauliches Schwabsburg

Am Wochenende (4./5. Juni) fand das 7. Schwabsburger Wollfest statt. Schwabsburg ist ein beschaulicher, kleiner Ort bei Nierstein und liegt, umgeben von Weinbergen, im schönen Rheinhessen, zwischen Worms und Mainz.

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der „Eingang“

Ich habe den Besuch des Wollfestes mit einem Wochenendbesuch bei meiner Schwester in Mainz verbunden. Das ist immer toll! Anders wĂ€re es mir aber auch zu weit von hier aus. Wir sind Samstagmorgen nach Nierstein gefahren, haben, wie immer, am Bahnhof geparkt und auf den Shuttlebus gewartet. An sich eine gute Sache, der Shuttlebus, denn der Ort selbst ist sehr klein und es gibt nur wenige ParkplĂ€tze. In den Vorjahren kostete eine Fahrt mit dem Shuttle 2 €. Nicht billig, aber ein durchaus akzeptabeler Preis. Dieses Jahr kostete eine Fahrt 3 €, meine lieben Organisatoren – falls sich vielleicht die ein oder andere auf meine Seite verirrt und hier mitliest – , das ist eine Preiserhöhung von 50%! Nun habe ich keine Ahnung, was die Organisation des Shuttlebusses mit Benzin, Versicherung und Blablabla kostet und ich verstehe, dass die Fahrerin auch ein Trinkgeld möchte … aber ehrlich, 3 € fĂŒr eine ca. 6 km lange Fahrt, ĂŒberschreitet meine Schmerzesgrenze in solchen Dingen. Ich war total ĂŒberrumpelt und habe, leicht verdaddert und zĂ€hneknirschend den Preis bezahlt, aber sollten wir noch einmal einen Besuch zum Schwabsburger Wollfest einplanen, dann werde ich mir sehr sicher die MĂŒhe machen und mich vorher ĂŒber Alternativen informieren. Das war ein weniger guter Auftakt des Tages.

Aber in Schwabsburg war es wieder wunderschön. Beim „Eingang“ zum Wollmarkt haben wir noch eine Freundin meiner Schwester getroffen und sind dann zu dritt weiter. Es gab, schlingernd durchs ganze Ort, wie an einer Perlschnur aufgereihte StĂ€nde mit Wolle (hauptsĂ€chlich handgefĂ€rbt, wenig Industriewolle), Fasern, SpinnrĂ€dern, Spindeln, BĂŒchern, Schmuck, Keramik. Man konnte auch fertig Gewebtes, Gestricktes, GehĂ€keltes, Gefilztes, handgemachte Seifen und Cremes, Dekoartikel und Glasperlen kaufen. Sehr, sehr viel Auswahl also! Wer genau wissen will, welche Aussteller da waren, kann das hier sehen: http://www.schwabsburger-wollfest.de/markt/ .

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erst: Nein, bloss kein Foto … und dann wird extra fĂŒr’s Foto rumgeblödelt 😉

Trotz der eher schlechten Wettervorhersagen, es gab auch tatsĂ€chlich etwas Regen um die Mittagszeit – ok, es war schon ein ziemlicher Schutt – war ganz schön was los. Nach meinem GefĂŒhl sogar mehr als voriges Jahr. Es spricht sich scheinbar immer mehr rund und der Markt hat es auch absolut verdient! In der alten Scheune, in der sonst der Theaterverein spielt, sollten Workshops stattfinden, davon habe ich allerdings nichts gesehen. Stattdessen gab es dort und im Hof (als wir da waren, schĂŒttete es aber grade) Kaffee und Kuchen von den Landfrauen. Durchschnittlich 3,50 € fĂŒr einen ordentlichen Pott (guten!) Kaffee und ein schönes StĂŒck Kuchen, da kann man nicht meckern! Bei zwei Höfen im Ort gab es auch Herzhaftes und Wein, aber das Angebot haben wir dieses Jahr nicht genutzt.

Gekauft haben wir natĂŒrlich auch … Glasperlenschmuck, Filzschmuck und … Wolleeeeee 😉

Bei der Sockenwolle hoffe ich sehr, dass sich das Muster der FĂ€rbung so entwickelt, wie bei der ausgestellten Socke. (Leider, oder blöderweise, oder leider und blöderweise habe ich davon kein Foto gemacht) Die Aussenaufnahmen mit dem Handy gestalteten sich wiedermal als etwas schwierig, da ich auf dem Display nur selten erkennen kann, was ich da eigentlich genau mit auf’s Bild kriege. Bei der Wollerey haben wir dann jeder noch 2 StrĂ€ngelchen feinste italienische Seide mit Anleitung fĂŒr ein ebenso feines Lochmustertuch erstanden. Also das heisst, die Seide durften wir sofort mitnehmen, auf die Anleitung, die uns per Email zugesand werden soll, warten wir noch. Ein bisschen unverstĂ€ndlich das Ganze und auch nicht besonders kundenfreundlich. Die Wollerey verkauft gerne Kits, also Anleitung mit der entsprechenden Wolle, wieso sie da dann nicht einfach schon ausgedruckte Anleitungen dabei hat, verstehe ich nicht. Voriges Jahr habe ich bei dem Isagerstand auch ein sogenanntes Kit gekauft, da gab es die Anleitung, gedruckt auf sogar richtig schönem Papier, gleich mit dazu in die TĂŒte. Mein Mann sagt, dass sei eine Masche um legal an Email-Adressen zu kommen. Schulterzuck. Ich hab‘ eh den Newsletter von ihr abonniert. Ich fand es halt in sofern schade, dass wir uns nicht abends zusammen setzen konnten zum Wolle wickeln und gemeinsamen Anstricken der TĂŒcher. Kein Drama, aber wĂ€re nett gewesen.

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Geld war dann mehr als alle … gut, dass man bei einigen, den professionelleren, HĂ€ndlern mit Karte zahlen kann. Ich habe natĂŒrlich doch wieder mehr ausgegeben als geplant, dabei brauchte ich ja eigentlich gar nichts. Aber die VerfĂŒhrung ist einfach immer zu gross. Was mich ein bisschen Ă€rgert ist, ich wusste, ich wollte doch noch was … unbedingt … genau, ich wollte doch noch was kaufen bei Wolleverliebt (da kann man zum Beispiel freundlicherweise mit Karte zahlen *grins*), das fiel mir aber leider leider erst auf dem Heimweg wieder ein. Mann, mann, mann, wenn mich mein GedĂ€chtnis schon beim Wollekaufen im Stich lĂ€sst … blök.  Gut, dass man bei ihr auch online einkaufen kann. 🙂

Alles in allem ein sehr schöner Tag, es hat Spaß gemacht und ich kann das Schwabsburger Wollfest nur wĂ€rmstens weiterempfehlen!!!

 

Wolle kommt von wollen

Die riesigen StoffmĂ€rkte, die 2 – 3 mal im Jahr in Kerkrade (NL) stattfinden, sind ja schon weit und breit bekannt. Gestern war es dann so weit und wurde nun auch der erste Wollmarkt in Kerkrade organisiert. Es waren lange nicht so viel StĂ€nde und auch nicht so viel Besucher wie bei den StoffmĂ€rkten, aber so eine Sache muss ja auch wachsen. Ich hoffe … und wĂŒnsche es den Standhaltern ebenso wie der Organisation … dass der Wollmarkt bald genauso bekannt und erfolgreich wird wie der Stoffmarkt! Continue Reading