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It’s hot, Baby

Verdammt heiß heute und verdammt still hier im Blog. Aber letzteres hat Gründe …

Die Tasche hat mir meine Tochter zum Muttertag mitgebracht. Fand ich cool.

  • Die Tochter hat geheiratet. Ich habe mir für die Hochzeit ein Kleid genäht aus blauem und weißem Leinen. Gut 2 Wochen habe ich genäht, aufgetrennt, geändert, genäht u.s.w. … und am Ende war es leider trotzdem nix. Also zumindest nicht gut genug für eine Hochzeit, auf der ich die Brautmutter verkörpere. Also musste Hals über Kopf eine Alternative her … nicht für die Brautmutter, sondern für das Kleid natürlich. Habe mir etwas schickes in Aachen gekauft, aus dunkelblauer Spitze mit Pailletten. Echt Bling Bling, aber total schön. Alles sehr zeitaufwendig und auch etwas nervenaufreibend. Aber am Ende hatten wir eine wunderschöne Hochzeit mit einem glücklichen, strahlendem Brautspaar und einer angemessen gekleideten Brautmutter. 😀 (Das ist doch die Hauptsache, oder?)
  • Dann war ich mit den wundervollen Strickladies der Aachener Strickgruppe ein langes Wochenende in der Eifel. Sehr inspirierend, entspannend und äußerst amüsant. So ein Haufen toller Weiber ist einfach …. genial, megaoberklasse, wunderbar …. ich freue mich schon auf’s nächste Mal!
  • Tja … und heute ist es heiß. Sehr heiß. Mal wieder ein neuer Hitzerekord gebrochen, jubeln die lokalen Medien. Aber das hört man ja irgendwie dauernd, habe ich den Eindruck, ständig werden irgendwelche Wetterrekorde gebrochen.
    Aber, wie gesagt, heute ist es echt heiß, zu heiß zum denken, schreiben, stricken, kochen oder irgendwas.

Bei der Suche nach dem Rezept für kalte Tomatensuppe bin ich über ein Rezept für kalte Zucchinisuppe gestolpert … lustigerweise hat mir grade heute morgen meine liebe Kollegin Lena von kalter Zucchinisuppe erzählt.

Also gibt es heute „Kalte Zucchini-Joghurt-Suppe“ mit Focaccia, frisch aus dem Ofen … kalte Suppe – heißes Brot. Hehe. Ich denke, das wird lecker (ja, klar, ich habe natürlich schon probiert … und ich sag euch … hmmmmmm lekkerrrrrrr*). Das Rezept findet ihr hier bei Chefkoch.de. Die einzige Änderung die ich vorgenommen habe, ist, ich habe den Knoblauch mit der Zwiebel zusammen angedünstet. Das Süppchen kühlt jetzt noch so vor sich hin im Kühlschrank, aber ich schiebe gleich das Focaccia in den Ofen und dann … Yummyyyyy

 

So, das war auch schon alles, was ich zu berichten habe und wenn ab morgen, wie vom Wetterdienst versprochen, wieder erträglichere Temperaturen herrschen, dann werde ich auch wieder nähen … habe da so eine Idee, Colorblocking aus blauem und weißem Leinen 😉

Doeiiiii,

Marina

*“lekker“ ist holländisch, kein Schreibfehler! 😉

Was essen wir heute?

Eigentlich wollte ich den Beitrag schon eher geschrieben haben, aber dann war dies, dann war das und jetzt ist es schon spät, dass ich eigentlich schreiben muss: Was aßen wir heute?

Heute gab es einen Fruchtigen Salat mit Hähnchenbrust. Meine Freundin hat mich da drauf gebracht, sie isst das nämlich total gerne. Es ist ein Rezept aus dem Almased-Programm, aber man kann es auch ohne Diät genießen! Continue Reading

Ein neues Jahr

Ich hoffe, ihr habt das Jahr gut angefangen und ich wünsche euch

ein tolles, erfolgreiches, gesundes, friedliches und glückliches 2017

 

Neues Jahr … neue Chancen. 😉

Im Prinzip ist es natürlich total unsinnig, um nur, weil wir ab jetzt eine andere Zahl ganz hinten am Datum haben, überhaupt irgendetwas zu überdenken … aber doch, Continue Reading

Stoffmarkt

Heute war wieder das Stoffenspektakel in Kerkrade. Ich hatte mich seit Tagen darauf gefreut und noch schnell ein paar sehr raumeinnehmende Stofflappen, einen kuscheligen Alpenfleece und einen dicken Wollstoff, vernäht, damit ich auch wieder ordentlich wenigstens etwas Platz in meinem Stofflager habe. Ich habe ausserdem meine Anleitungshefte durchforstet nach Schnitten, die ich demnächst nähen möchte. So zog ich heute morgen also gut gelaunt, voller Erwartungen und mit einer langen Einkaufsliste Richtung Kerkrade. Continue Reading

Knipmode

Wie ihr hier schon gelesen habt, nähe ich ganz gerne nach Schnittmustern der Knip. Die Knip, mit vollem Namen heisst sie übrigens Knipmode, ist eine niederländischen Nähzeitschrift. Seit einiger Zeit gibt es die Knipmode auch auf Deutsch, die Fashion-Style. Continue Reading

Ranken

Wie ich hier schon erzählt habe, war ich Anfang Juni auf dem Schwabsburger Wollfest. Dort habe ich mich am Stand der Frau Reinschmidt (Wollerey) total verliebt in ein kleines hübsches Tuch, dass sie dort ausgestellt hatte. Also mal eben ausgeblendet, dass ich hier zu Hause noch Wolle für mindestens 12 Tücher liegen habe – so viele Tücher braucht kein Mensch, aber ach – und habe mir die Wolle, 2 Strängelchen feinste italienische Seide, mit der Anleitung für das Tuch gekauft.

Zu Hause war das Wickeln der Stränge ein Geduldsspiel – nicht grade meine größte Stärke – schöööööön langsam musste ich an der Kurbel drehen und zwischendurch immer wieder verhedderte Fadenstücke im Strang sortieren (ich hatte die Stränge ganz vorschriftsmässig auf die Haspel gespannt, trotzdem …). Phew. Aber nachdem ich die Anleitung endlich per E-mail erhalten hatte, wollte ich doch schnell anstricken. Die Anleitung ist für ein grösseres Tuch, das Ranketuch, geschrieben. Die vorzunehmenden Anpassungen für das kleine Tuch, welches ich wollte, standen in der E-mail. Für meinen Geschmack hätte das etwas ausführlicher sein können, denn obwohl ich eigentlich doch eine sehr erfahrene Strickerin bin, hatte ich an dem Anfang echt zu knabbern. Kann sein, dass es auch mit daran lag, dass ich grade ziemlich erkältet war oder vielleicht auch nur einfach blöd auf dem Schlauch rumstand, aber es hat mich doch echt fast zur Verzweiflung gebracht, nie passten Maschenzahl und Muster zusammen. Gut, dass Brigitte von Allerlei Strickerei neben mir saß und mir mit Tat und Rat zur Seite stand. Wir haben es dann hingekriegt und ich habe meine Notizen dazu in meinem Ravelry-Projekt festgehalten … für die Nachwelt … für mich, falls ich das Tuch nochmal stricke … für meine Schwester und ihre Freundin … für alle die es interessiert.

Nachdem der Anfang jedoch einmal gemeistert war, ging es echt gut. Ich hatte mir jeweils zwischen die Mustersätze fleissig Maschenmarkierer gehängt und ab da war es a piece of cake. Also man muss sich schon auf das Muster konzentrieren, aber es macht Spaß und zusammen mit der Wolle, macht es schon fast süchtig. Darum war das Tuch auch recht schnell fertig. Nun ist es gewaschen und gespannt und kann ich es hier stolz präsentieren.

Voilá … mein Ranketuch

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Getragen habe ich es auch schon. Die Seide fühlt sich schön kühl an, also genau das richtige um sich, auch im Sommer – der ja eigentlich keiner sein will – dekorativ um den Hals zu hängen, um zum Beispiel ein langweiliges T-Shirt auf zu peppen.

Wolle: Sedaca
Anleitung: Wollerey
Fertige Größe: 190cm x 45cm
Weitere Fotos: Ranketuch

 

Schwabsburg

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beschauliches Schwabsburg

Am Wochenende (4./5. Juni) fand das 7. Schwabsburger Wollfest statt. Schwabsburg ist ein beschaulicher, kleiner Ort bei Nierstein und liegt, umgeben von Weinbergen, im schönen Rheinhessen, zwischen Worms und Mainz.

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der „Eingang“

Ich habe den Besuch des Wollfestes mit einem Wochenendbesuch bei meiner Schwester in Mainz verbunden. Das ist immer toll! Anders wäre es mir aber auch zu weit von hier aus. Wir sind Samstagmorgen nach Nierstein gefahren, haben, wie immer, am Bahnhof geparkt und auf den Shuttlebus gewartet. An sich eine gute Sache, der Shuttlebus, denn der Ort selbst ist sehr klein und es gibt nur wenige Parkplätze. In den Vorjahren kostete eine Fahrt mit dem Shuttle 2 €. Nicht billig, aber ein durchaus akzeptabeler Preis. Dieses Jahr kostete eine Fahrt 3 €, meine lieben Organisatoren – falls sich vielleicht die ein oder andere auf meine Seite verirrt und hier mitliest – , das ist eine Preiserhöhung von 50%! Nun habe ich keine Ahnung, was die Organisation des Shuttlebusses mit Benzin, Versicherung und Blablabla kostet und ich verstehe, dass die Fahrerin auch ein Trinkgeld möchte … aber ehrlich, 3 € für eine ca. 6 km lange Fahrt, überschreitet meine Schmerzesgrenze in solchen Dingen. Ich war total überrumpelt und habe, leicht verdaddert und zähneknirschend den Preis bezahlt, aber sollten wir noch einmal einen Besuch zum Schwabsburger Wollfest einplanen, dann werde ich mir sehr sicher die Mühe machen und mich vorher über Alternativen informieren. Das war ein weniger guter Auftakt des Tages.

Aber in Schwabsburg war es wieder wunderschön. Beim „Eingang“ zum Wollmarkt haben wir noch eine Freundin meiner Schwester getroffen und sind dann zu dritt weiter. Es gab, schlingernd durchs ganze Ort, wie an einer Perlschnur aufgereihte Stände mit Wolle (hauptsächlich handgefärbt, wenig Industriewolle), Fasern, Spinnrädern, Spindeln, Büchern, Schmuck, Keramik. Man konnte auch fertig Gewebtes, Gestricktes, Gehäkeltes, Gefilztes, handgemachte Seifen und Cremes, Dekoartikel und Glasperlen kaufen. Sehr, sehr viel Auswahl also! Wer genau wissen will, welche Aussteller da waren, kann das hier sehen: http://www.schwabsburger-wollfest.de/markt/ .

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erst: Nein, bloss kein Foto … und dann wird extra für’s Foto rumgeblödelt 😉

Trotz der eher schlechten Wettervorhersagen, es gab auch tatsächlich etwas Regen um die Mittagszeit – ok, es war schon ein ziemlicher Schutt – war ganz schön was los. Nach meinem Gefühl sogar mehr als voriges Jahr. Es spricht sich scheinbar immer mehr rund und der Markt hat es auch absolut verdient! In der alten Scheune, in der sonst der Theaterverein spielt, sollten Workshops stattfinden, davon habe ich allerdings nichts gesehen. Stattdessen gab es dort und im Hof (als wir da waren, schüttete es aber grade) Kaffee und Kuchen von den Landfrauen. Durchschnittlich 3,50 € für einen ordentlichen Pott (guten!) Kaffee und ein schönes Stück Kuchen, da kann man nicht meckern! Bei zwei Höfen im Ort gab es auch Herzhaftes und Wein, aber das Angebot haben wir dieses Jahr nicht genutzt.

Gekauft haben wir natürlich auch … Glasperlenschmuck, Filzschmuck und … Wolleeeeee 😉

Bei der Sockenwolle hoffe ich sehr, dass sich das Muster der Färbung so entwickelt, wie bei der ausgestellten Socke. (Leider, oder blöderweise, oder leider und blöderweise habe ich davon kein Foto gemacht) Die Aussenaufnahmen mit dem Handy gestalteten sich wiedermal als etwas schwierig, da ich auf dem Display nur selten erkennen kann, was ich da eigentlich genau mit auf’s Bild kriege. Bei der Wollerey haben wir dann jeder noch 2 Strängelchen feinste italienische Seide mit Anleitung für ein ebenso feines Lochmustertuch erstanden. Also das heisst, die Seide durften wir sofort mitnehmen, auf die Anleitung, die uns per Email zugesand werden soll, warten wir noch. Ein bisschen unverständlich das Ganze und auch nicht besonders kundenfreundlich. Die Wollerey verkauft gerne Kits, also Anleitung mit der entsprechenden Wolle, wieso sie da dann nicht einfach schon ausgedruckte Anleitungen dabei hat, verstehe ich nicht. Voriges Jahr habe ich bei dem Isagerstand auch ein sogenanntes Kit gekauft, da gab es die Anleitung, gedruckt auf sogar richtig schönem Papier, gleich mit dazu in die Tüte. Mein Mann sagt, dass sei eine Masche um legal an Email-Adressen zu kommen. Schulterzuck. Ich hab‘ eh den Newsletter von ihr abonniert. Ich fand es halt in sofern schade, dass wir uns nicht abends zusammen setzen konnten zum Wolle wickeln und gemeinsamen Anstricken der Tücher. Kein Drama, aber wäre nett gewesen.

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Geld war dann mehr als alle … gut, dass man bei einigen, den professionelleren, Händlern mit Karte zahlen kann. Ich habe natürlich doch wieder mehr ausgegeben als geplant, dabei brauchte ich ja eigentlich gar nichts. Aber die Verführung ist einfach immer zu gross. Was mich ein bisschen ärgert ist, ich wusste, ich wollte doch noch was … unbedingt … genau, ich wollte doch noch was kaufen bei Wolleverliebt (da kann man zum Beispiel freundlicherweise mit Karte zahlen *grins*), das fiel mir aber leider leider erst auf dem Heimweg wieder ein. Mann, mann, mann, wenn mich mein Gedächtnis schon beim Wollekaufen im Stich lässt … blök.  Gut, dass man bei ihr auch online einkaufen kann. 🙂

Alles in allem ein sehr schöner Tag, es hat Spaß gemacht und ich kann das Schwabsburger Wollfest nur wärmstens weiterempfehlen!!!

 

Das Buch – der Film

JonasDer Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand,
ein skurriler Kriminalroman des schwedischen Journalisten und Autors Jonas Jonasson.

Die Handlung:
Allan Karlsson ist, durch Umstände, im Altersheim gelandet. Während dort die Vorbereitungen für seinen 100. Geburtstag, mit Torte, einer Abordnung der Stadt, „Dekorierte“ etc. in vollem Gang sind, beschliesst Allan, dass er da gar keine Lust drauf hat und flieht. In Pantoffeln und mit nur wenig Geld in der Tasche klettert er aus dem Fenster und haut ab. Am Bahnhof von Malmköping kauft er sich eine Busfahrkarte nach Byringe, für eine weitere Fahrt reicht sein Geld nicht. Im Bahnhof trifft er auf einen jungen, unfreundlichen Mann, der ihn bittet auf seinen grossen Rollkoffer auf zu passen während er zur Toilette geht. Inzwischen kommt der Bus und Allan entscheidet sich kurzerhand den Koffer, der, wie später rauskommt, voll Geld ist, einfach mitzunehmen. Continue Reading

Wolle kommt von wollen

Die riesigen Stoffmärkte, die 2 – 3 mal im Jahr in Kerkrade (NL) stattfinden, sind ja schon weit und breit bekannt. Gestern war es dann so weit und wurde nun auch der erste Wollmarkt in Kerkrade organisiert. Es waren lange nicht so viel Stände und auch nicht so viel Besucher wie bei den Stoffmärkten, aber so eine Sache muss ja auch wachsen. Ich hoffe … und wünsche es den Standhaltern ebenso wie der Organisation … dass der Wollmarkt bald genauso bekannt und erfolgreich wird wie der Stoffmarkt! Continue Reading

Verschollen

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Leider nur ein Whatsapp-Foto vom Anfang

Vor einigen Wochen habe ich Frühjahrssocken gestrickt, schön grasgrün mit bunten Streifen und Hebemaschenmuster. Habe mir auch fein säuberlich alles notiert, sodass ich eine Anleitung dazu schreiben kann. Continue Reading